Den Menschen in seiner Ganzheit begreifen

Das Leben kann so rau und stürmisch sein wie das Meer. Sich aber der Gewissheit anvertrauen zu können, dass sich Wogen glätten und es auch Ruhe und Sicherheit im Leben gibt, ist für manche Menschen kaum vorstellbar. Erst wenn wir ein Vertrauen in den Fluss des Lebens wiederfinden, können wir erkennen und annehmen, dass es gleichgültig ist, wie hoch die Wellen gerade schlagen.

Um dieses Vertrauen wieder erlangen zu können, ist es erforderlich, dass der Mensch sich in seiner Ganzheit begreifen und berühren lernt:
seine Gedanken • seine Körperempfindungen • seine Emotionen.
Auch wenn sich das ganz einfach anhören mag, so sind doch für viele Menschen die Gedanken das Alltägliche und häufig der Anker in ihrem Leben. Dabei können diese Gedanken noch so abwertend zu sich selbst und selbstverurteilend sein, sie sind vertraut und so selbstverständlich.  Manchmal fühlt es sich dann an, als würde man ein inneres Fußballteam organisieren und jeder Gedanke löst ganz unterschiedliche Emotionen aus. Ein anstrengendes Unterfangen, ohne zu wissen, wie man dem entrinnen könnte. Wenn wir beginnen wahrzunehmen, was in uns los ist, und damit Teilaspekte unseres Selbst berühren, kann sich langsam dieser innere Dauerstress auflösen.

Die Ursachen für diesen inneren Zustand können sehr vielfältig sein. Es geht nicht darum, einzelne Ereignisse oder Entwicklungen heute noch einmal zu erleben, sondern es geht viel mehr darum, diesem aus heutiger Sicht und aus einem sicheren Zustand heraus neu zu begegnen.

In meiner therapeutischen Arbeit begleite ich den Menschen auf allen diesen Ebenen und helfe ihm dabei, sich kennenzulernen, sich selbst wieder anzuvertrauen und sich wieder freundlich, selbstbestimmt und zugewandt begegnen zu können.

Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, behutsam, wertschätzend, achtsam, aber auch herausfordernd - nicht überfordernd - meinen Klienten zu begegnen. Traumatherapeutische Ansätze, die auch Elemente der Körpertherapie und Aufstellungsarbeit beinhalten, finden Sie in meiner therapeutischen Arbeit wieder. Und nicht zuletzt das Gespräch, ein "sich anvertrauen können" in Worten, ist elementar für eine vertrauensvolle und strukturgebende therapeutische Zusammenarbeit.