Vita

Ich bin 1961 in Hamburg geboren und lebe hier mit meinem Mann. Nach einem langen und erfüllenden Berufsweg als Bauingenieurin habe ich mehr und mehr gefühlt, dass es mir eine besondere Herzensangelegenheit ist, meine auf meinem sehr bewegten Lebensweg gemachte Erfahrungen weiterzugeben.
Menschen mit Achtsamkeit, Behutsamkeit und Respekt zu begegnen, sie dort abzuholen und auf einer tiefen Ebene zu berühren, wo es ihnen gerade möglich ist, sind mir dabei besonders wichtig.
Denn wenn die Wogen in unserem Leben besonders hoch schlagen, braucht es eine sanfte, behutsame und doch gleichermaßen starke, haltgebende und vertrauensvolle Begleitung.

Meine dreijährige therapeutische Ausbildung habe ich am Institut „Sehnsucht und Hunger“ bei Maria Sanchez in Hamburg absolviert und im Sommer 2013 erfolgreich als "Sehnsucht und Hunger/ 5-Säulen-Therapeutin" abgeschlossen.

Sehnsucht und Hunger befasst sich mit den tieferliegenden Gründen, warum ein Mensch isst, auch wenn er nicht körperlich hungrig ist. Denn essen wir mehr, als wir körperlich hungrig sind, so essen wir emotional, d.h. wir versuchen, uns mit Hilfe des Essens zu ressourcieren. Gefühle, Gedanken und Empfindungen werden abgedämpft; das Essen beruhigt und verschafft oft sogar ein "scheinbar" wohliges Empfinden.

Besonderes Augenmerk innerhalb der Ausbildung wurde darauf gelegt, den Menschen ganzheitlich zu betrachten und somit die emotionale, die körperliche und die mentale Ebene in die therapeutische Arbeit mit einzubeziehen. Hierbei wird auf den gerade sich zeigenden Prozess eingegangen und dieser weiter verfolgt. Dieser Ansatz entspringt der Prozessorientierten Psychotherapie nach Arnold Mindell.

Innere Persönlichkeitsanteile -auch Ego-States genannt-, die unser Selbst ausmachen und nach Integration suchen, werden durch Aufstellungsarbeiten und Dialoge bewusst gemacht. Diesen inneren Anteilen zu begegnen, in einem geschützten und sicheren Rahmen, mit Wertschätzung und Anerkennung, ist ein wesentlicher Aspekt meiner therapeutischen Arbeit.

Alles was wir denken findet seine Entsprechung im Körper und wenn das Denken ein Beurteilen und Werten mit einschließt, führt dies unweigerlich zu Emotionen, die auf der körperlichen Ebene wahrgenommen werden. Wenn dieses innere Erleben zu groß wird, dann kann Essen helfen, diese Empfindungen abzudämpfen oder vermag sogar Bedürfnisse für den Moment zu stillen. Da Essen eine sehr große Ressource bedeuten kann, ist es wichtig, sich behutsam und aufmerksam diesem Thema zu nähern. Denn erst wenn eine neue Perspektive in uns entstanden ist, sozusagen eine neue innere Landkarte, muss das Essen nicht länger als Ressource genutzt werden.

Seit Juli 2012 bin ich in eigener Praxis tätig.

In meiner therapeutischen Arbeit habe ich mehr und mehr die Erfahrung gemacht, in welchem gravierenden Umfang traumatisierende Ereignisse und Vernachlässigungen im Kindesalter neben vielen Symptomen wie Angst, Depressionen und Schmerzen auch zu einem emotionalen Essen führen können. Da die Arbeit mit traumatisierten Menschen ein tiefes und umfassendes Wissen braucht, habe ich mich insbesondere]in Bezug auf traumatherapeutische Arbeit weiter fortgebildet und bilde mich fortlaufend weiter.

Im März 2015 habe ich meine Fortbildung "Integratives Traumatraining" bei Dr. Dipl. Psych. Johannes B. Schmidt erfolgreich abgeschlossen und weiterführende Fortbildungen absolviert.

Weitere Informationen zum Integrativen Traumatraining finden Sie unter www.aptitude-academy.com.

Meine Qualifikationen: